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11.05.2026
06:42 Uhr

Frieren für die Klimarettung: Bundesnetzagentur-Chef Müller predigt schon wieder Gasverzicht

Es ist eine Szene mit Wiedererkennungswert: Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur und langjähriges Mitglied der Grünen, tritt vor die Mikrofone und mahnt die Bürger, mit Gas „sorgsam" umzugehen. Man könnte meinen, die Zeit sei stehengeblieben – irgendwo zwischen Habecks Wärmepumpen-Predigten und den legendären Waschlappen-Empfehlungen aus dem Süden der Republik. Doch nein, wir schreiben das Jahr 2026, und der Refrain bleibt derselbe: Der deutsche Bürger soll verzichten, einsparen und sich bescheiden geben.

Der Krieg im Iran als willkommene Begründung

Anlass für Müllers neuerliche Appelle sei der schwelende Konflikt im Nahen Osten, der die Energiemärkte ins Wanken bringe. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärte der Behördenchef, die meisten Haushalte seien zwar durch Preisgarantien von zwölf Monaten oder länger zunächst geschützt. Doch bei Anschlussverträgen drohten empfindliche Aufschläge. „Zum Glück ist die heutige Situation mit der vor fünf Jahren nicht vergleichbar", räumte Müller ein – ausgerechnet jener Müller, der noch im Herbst vor „Energiepreisen des Grauens" gewarnt hatte. Trotzdem sei Gas „ein wertvolles Gut", und sparen schade ja schließlich nie.

Historisch leere Speicher – und die Regierung schlief seelenruhig weiter

Was Müller dabei elegant kaschiert: Die Versäumnisse der Politik. Im vergangenen Winter erreichten die deutschen Gasspeicher einen historischen Tiefstand. Am 10. Februar 2026 lag der Füllstand bei mageren 25,5 Prozent. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es noch fast doppelt so viel – 48,7 Prozent. Während besorgte Beobachter Alarm schlugen, wiegelte das Bundeswirtschaftsministerium auf Nachfrage seelenruhig ab: „Die Gasversorgung ist sicher." Handlungsbedarf? Keiner. Die Übergabe der Speicherbefüllung an den Markt sei „gelungen", ließ man wissen. Wer die deutsche Energiepolitik der letzten Jahre verfolgt hat, weiß, was solche Beruhigungspillen aus Berliner Ministerien wert sind.

Brüssel legt nach: Methan-Verordnung als nächster Sargnagel

Als wäre die hausgemachte Misere nicht genug, droht aus Brüssel der nächste Hammer. Eine EU-Verordnung sieht vor, dass ab 2027 Erdgas und Kohle nur noch aus Staaten importiert werden dürfen, deren Dokumentation des Methanausstoßes europäischen Standards entspricht. Klingt bürokratisch harmlos, hat aber drastische Folgen: Der Internationale Verband der Öl- und Gasproduzenten warnt vor Importeinbußen von 43 Prozent beim Gas und sogar 87 Prozent beim Öl. Aktuell erfüllen weltweit gerade einmal sieben Prozent der Förderbetriebe die EU-Anforderungen – kein einziges Land als Ganzes. Eine Liste anerkannter Importländer existiert bis heute nicht.

Mangelwirtschaft mit Ansage

Man muss sich die Absurdität auf der Zunge zergehen lassen: Eine der einst größten Industrienationen Europas verordnet sich selbst eine Verknappung – ideologisch motiviert, ökonomisch ruinös und politisch alternativlos kommuniziert. Die Bürger sollen frieren, weniger heizen, weniger Auto fahren, weniger leben. Und während die Speicher leerlaufen, predigen jene, die das Schlamassel mit verursacht haben, weiterhin Verzicht und Bescheidenheit. Es ist die alte Leier: Die Politik versagt, und die Quittung zahlt der Steuerzahler – einmal an der Heizkostenabrechnung, einmal an der Tankstelle und ein drittes Mal bei der Stromrechnung.

Wenn Papiergeld brennt, bleibt nur das Echte

In Zeiten, in denen Energiepreise zur Glücksache werden, in denen Brüsseler Verordnungen ganze Versorgungsketten zerschneiden und in denen Berliner Regierungen ihre eigenen Wahlversprechen kassieren, kaum dass die Tinte trocken ist, stellt sich für jeden vorsorgenden Bürger die Frage nach Vermögensschutz mit neuer Dringlichkeit. Inflation, Energiekrise, geopolitische Brandherde – all das frisst Kaufkraft und Vertrauen in Papierwerte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässliche Säule in stürmischen Zeiten erwiesen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie eine Form der Sicherheit, die kein Politiker per Dekret zerschlagen kann.

Hinweis: Die vorliegenden Ausführungen geben die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Anlageentscheidungen sollten stets auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls in Absprache mit unabhängigen Beratern getroffen werden. Eine Haftung für Vermögensentscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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